Schritt für Schritt zum/zur Prüfer/-in

Unsere Website „prüf-mit!“ wendet sich nicht nur an Prüferinnen und Prüfer sondern auch an Kolleginnen und Kollegen, die künftig als Arbeitnehmervertreter/-innen in den Prüfungsausschüssen der zuständigen Stellen ehrenamtlich mitarbeiten möchten.

Das Anmeldeverfahren:

  1. Selbst „Registrieren“ auf dieser Seite.
  2. Passwort und Benutzername werden per E-mail zugestellt.
  3. Anmelden über „Login“.
  4. Eintragen als „Interessierte/r“.
  5. Einleitung des Berufungsverfahrens durch das „prüf-mit!“-Team.

Voraussetzungen:

Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) setzt voraus, dass die Mitglieder eines Prüfungsausschusses für die Prüfungsgebiete sachkundig und für die Mitwirkung im Prüfungswesen geeignet sein müssen. Wer eine einschlägige Abschlussprüfung oder eine mehrjährige Tätigkeit im Prüfungsgebiet nachweisen kann, ist grundsätzlich als Prüfer/-in geeignet. Die Kammern haben als zuständige Stellen davon auszugehen, dass vom DGB vorgeschlagenen Arbeitnehmerbeauftragte diese Kriterien erfüllen.

Berufungsverfahren:
Die Gewerkschaften schlagen dem DGB interessierte Kolleg/innen vor, die
Prüfer/-in werden möchten. Der zuständige DGB-Bezirk wird informiert und benennt anschließend diese Kollegen und Kolleginnen als Arbeitnehmervertreter/-innen bei der ausgewählten zuständigen Stelle für den benannten Prüfungsausschuss. Die zuständige Stelle beruft die Arbeitnehmervertreter/innen als ordentliche Prüfer/-innen, wenn Plätze für Arbeitnehmervertreter/-innen im gewählten Prüfungsausschuss zu besetzen sind. Sollten keine Plätze im gewünschten Prüfungsausschuss für ordentliche Mitglieder frei sein, werden die Interessierten automatisch als stellvertretende Prüfer/-innen vorgeschlagen. Nur in Ausnahmefällen sind auch Stellvertreterplätze tatsächlich besetzt, so dass die vom DGB-Bezirk vorgeschlagenen Arbeitnehmervertreter/-innen zumindest als stellvertretende Prüfer/-innen berufen werden müssten. Das Berufungsverfahren sollte spätestens nach einem halben Jahr abgeschlossen sein.

Die Prüfer/-innen werden grundsätzlich bis zum Ende der laufenden Berufungsperiode berufen, eine Berufungsperiode dauert 5 Jahre.
Wir empfehlen zur Vorbereitung auf die verantwortungsvolle Prüfertätigkeit die
Teilnahme an den von „prüf-mit!“ angebotenen Grundlagenseminaren.