Nachhaltig, ressourcenschonend und zukunftsorientiert zu handeln, ist auch im Berufsalltag eine fortwährende Herausforderung.

Zwölf Modellversuche des Förderschwerpunkts „Berufliche Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE)“ im Bundesinstitut für Berufsbildugn hatten daher die Aufgabe, Nachhaltigkeit in Ausbildung und Beruf zu integrieren.

Herausgekommen sind innovative Ansätze sowie Werkzeuge und Instrumente für die Praxis, die auf einer Abschlussveranstaltung in Berlin vor knapp 200 Interessierten aus Politik, Wissenschaft und Praxis vorgestellt wurden.

Unter den Produkten findet sich  eine Weiterbildung für Ausbilder/-innen in Handelsberufen zur „Fachkraft Ausbildung für nachhaltige Entwicklung (IHK)“, die zusammen mit der IHK Magdeburg entwickelt wurde. Darin wird das Bildungspersonal befähigt, nachhaltige Berufsinhalte in der Ausbildung zu vermitteln, unter anderem zum sparsamen Einsatz von Ressourcen und Verpackungen, nachhaltiger Marktstrategie oder gesellschaftlicher Verantwortung von Unternehmen. Dabei werden sowohl ökologische als auch ökonomische und soziale Aspekte berücksichtigt.

Für die Ausbildung von Kaufleuten für Speditions- und Logistikdienstleistungen beziehungsweise Fachkräften für Lagerlogistik wurden 30 kompetenzorientierte Lernmodule entwickelt und in der Praxis erprobt. Auf besonderes Interesse stieß dabei ein Planspiel zum kombinierten Verkehr, in dem Auszubildende zusammen mit dem Ausbildungspersonal in unterschiedliche Rollen schlüpfen, um Einsatz- und verschiedene Transportmöglichkeiten zu prüfen und fiktive Budgets zu verwalten.

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Erstellt von Andrea Heiking

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